Alkohol

Wie Alkohol Körper, Gehirn und Darm beeinflusst beeinflusst

Alkohol besteht hauptsächlich aus Ethanol, einem Giftstoff, der vor allem in Leber und Magen verstoffwechselt wird. Ethanol wird zu Acetaldehyd abgebaut – einem bekannten Karzinogen, das deutlich toxischer ist als Ethanol selbst und Zellschäden verursacht. Viele kurz- und langfristige Symptome des Alkoholkonsums gehen auf diese Acetaldehyd-Toxizität zurück.

Wirkung auf das Gehirn

Alkohol überwindet die Blut-Hirn-Schranke und setzt Dopamin und Serotonin frei – das erzeugt das typische Wohlgefühl nach einem Drink. Langfristig kann er jedoch DNA-Schäden, Nervenzelltod, kognitive Einbußen und ein verringertes Hirnvolumen verursachen1. Alkohol gilt als Karzinogen der Gruppe 1 und wird mit zahlreichen Krebsarten in Verbindung gebracht2.

Wirkung auf Darm und Verdauungstrakt

Überraschend stark betroffen sind auch Darm und Verdauungssystem: Alkohol kann Nährstoffmängel auslösen, die Darmdurchlässigkeit erhöhen (Leaky-Gut-Syndrom) und nützliche Darmbakterien abtöten3. Chronischer Konsum begünstigt Mangelernährung – insbesondere bei Magnesium, Selen, Zink, B-Vitaminen, Vitamin C sowie den fettlöslichen Vitaminen A, D, E und K. Alkohol verdrängt nicht nur Nahrung, er reduziert auch Aufnahme und Verwertung von Nährstoffen4.

Hinweis zur Einnahme von JANISER®

Alkohol gilt nicht als gesund – selbst leichter oder mäßiger Konsum birgt Risiken. Für die volle Wirkung der lebenden Kulturen und Nährstoffe in JANISER® empfehlen wir, während der Einnahme auf Alkohol zu verzichten.

Falls Sie doch Alkohol trinken, helfen diese drei Tipps, Risiken zu minimieren und die Vorteile von JANISER® besser zu nutzen:

  1. Trinken Sie langsam, um eine Überlastung von Leber und Acetaldehyd-Abbau zu vermeiden.
  2. Essen Sie dazu: Ballaststoffe, gesunde Fette und Proteine verlangsamen die Ethanolaufnahme.
  3. Integrieren Sie fermentierte Lebensmittel, um Ihre Darmflora mit lebenden Kulturen zu unterstützen.

Wichtiger Hinweis zum Schluss:

Sozialer, gelegentlicher Rotweingenuss in guter Gesellschaft ist für die meisten Menschen ein überschaubares Risiko – Isolation hingegen ist nach aktuellen Studien bis zu sechsmal tödlicher als ein Glas Wein. Pflegen Sie also nicht nur Ihren Darm, sondern auch Ihre sozialen Kontakte.


1 https://www.nature.com/articles/s41467-022-28735-5

2 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27130687/

3 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25226407/

4 https://www.psychiatryinvestigation.org/m/journal/view.php?number=744

Bild: James Dollin

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